Diesellok DIEMA DS60

Bau einer Grubenbahn-Lokomotive


Als Basis und als Antrieb für die Grubenbahn-Lokomotive dient ein Motorblock aus dem Hause LGB (Lehmann Gross Bahn). Dieser ist fix fertig mit Motor und Stromabnahme. Die robuste Grundlage wurde für den Einsatz und die Ansprüche einer Gartenbahn

konstruiert. Dank Schneckengetriebe, Haftreifen und Antrieb auf beiden Achsen verfügen wir sicherlich über genügend Kraft.

Hinzu kommt ein Chassis und eine Karosserie aus dem Hause Bertram Heyn (www.modell-werkstatt.de). Solltest Du Deine verrückte Maschine, den Computer mal wieder einschalten, kannst Du ja mal seine Webseite besuchen. Er hat sehr viel Zubehör für die Gartenbahn. Bertram Heyn kenne ich von der Messe in Friedrichshafen, welche wir jeweils im November besuchen.
Die Komponenten erhalte ich als Bausatz (138 Teile) und dabei sind alle Teile einfach nur weiss. Nach und nach werden alle Teile um den Motorblock herum gebaut und befestigt.


Jedes einzelne Teil muss aus dem Kunststoffrahmen ausgebrochen und anschliessend sauber geschliffen werden. Mit einem dazu gelieferten Kunststoff-Kleber werden die Teile zusammengesetzt. Hinten und vorne am Motorblock werden zwei Kupplungs-Schächte angebaut, in denen später unsere LGB-Kupplung geschraubt wird. Auch finden ein paar wenige Lampen (LED) ihren Einsatz, die elektrisch mit dem Motorblock verkabelt werden.

Ein paar Arbeitsstunden später und nach dem Einsatz diverser Spraydosen sieht die Sache dann wie folgt aus. Zwei solcher Lokomotiven werden unsere Kieswagen bewegen. Der Lokführer ist Mr. Pettersson (Figur aus der Zeichentrick-Serie Pettersson und Findus). Die unten abgebildete Lokomotive ist noch nicht ganz fertig, es fehlen noch ein einige Details.

Kompletter Zug

 

Koppeln wir nun noch die richtigen Wagons (Loren) an, sieht der Zug in etwa wie unten auf dem Foto aus. Die Wagen wurden von mir alle umgebaut. Jede Achse verfügt nun über eine Stromabnahme ab der Schiene. Alle diesen Stromabnahmen werden miteinander verbunden und zur Lok geführt. Dies garantiert einen sauberen Betrieb auch bei leicht verschmutzten Gleisen. Vorgesehen sind 3 – 4 Loren pro Zug, das werden wir dann später im Fahrbetrieb noch testen.

Wie auf dem Foto habe ich mich entschieden, die Wagons zu Stossen und nicht zu Ziehen. Das hat zwei wichtige Gründe:

  1. Am oberen Ende der Strecke können wir nicht mit der Lok durch die Entladestation fahren. Die Lok ist dafür zu gross, respektive die Entladestation zu schmal. Dieses Problem lösen wir, wenn wir die Wagons stossen.
  2. Eigentlich werden bei Bahnen mit konstanter Steigung die Wagen immer aus Sicherheitsgründen gestossen. Würde sich ein Wagen mal versehentlich
    abkoppeln, kann er nicht alleine und unkontrolliert ins Tal rollen. Auch dies kann durch stossen der Wagons verhindert werden.

Philipp Keller

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